BARGDORFER - Rollrasen

Art.Nr.:
p15235
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Dieser strapazierbarer Rollrasen aus der bekannten Lüneburger Heide, einem nahe gelegenen Ort bei unserem schönen Luftkurort Bad Bevensen. "BARGDORFER ROLLRASEN"

Der Rollrasen ist für höchste Ansprüche genau richtig. Er ist dicht gewachsen - unkrautfrei, sehr kräftig & saftig. Er wird nach Bestellung "geerntet" und kann nach Terminabsprache abgeholt werden. Lieferung NUR Absprache & Anfrage (im Radius von ca. 50 km, danach Lieferung per Spedition. Kosten müssen je nach m2 Zahl bei Spedition erfragt werden. Kosten dafür trägt der Besteller ;-)) . Der Preis ist per m2 zu berechnen.

TIPP:
Die bei Neuansaaten häufig auftretenden Anlauf- und Entwicklungsschwierigkeiten können Sie durch den Einsatz unseres Rollrasens einfach umgehen. Die aufwendige Aufzucht-Pflege übernehmen wir für Sie.

Auch wenn sie schon einen angelegten Rasen haben, könnten Ihnen diese der Ratschläge sicher von Nutzen sein:

Beim Wässern gilt: Klotzen, nicht kleckern!
Ihr Rasen verdunstet im Sommer täglich 15- 25 l Wasser je m2!
Wir wässern, wenn sich die Rasenblätter nach dem Betreten nicht mehr aufrichten (Welkepunkt) früh oder abends 10- 20 l je m2, das heißt 2- 3 h lang. Sie können die Niederschlagsmenge während des Wässerns mit einem geradwandigen Gefäß – einem zylindrischen Trinkglas oder einer Konservendose messen. Sind ca. 20 mm Wasser im Gefäß, ist Ihr Rasen ausgreichend gesprengt. Normalerweise genügen 1- 2 Wasser-Gaben wöchentlich.
Es ist falsch, den Rasen jeden Abend und dafür mit kleineren Wassermengen zu bewässern. Dadurch dringt das Wasser nicht tief genug in den Boden ein, und die Wurzeln des Rasens können nicht in den Untergrund wachsen. Dadurch würde Ihr Rasen noch empfindlicher auf Trockenheit reagieren.

Richtig Düngen:
Bis zu 10 kg Grünmasse produziert unser Rasen pro m² und Jahr. Die dafür benötigten Nährstoffe müssen durch Düngung ergänzt werden. Spezielle Rasendünger mit Eisen und Magnesium sind auch bei uns erhältlich. Gedüngt wird zum Beginn der Wachstumsphasen Anfang April/ Ende Juni und Ende August/ Anfang September. Es ist zweckmäßig, die benötigten Nährstoffe in 3 Gaben auszubringen. Wenn Sie Langzeitdünger verwenden, reichen zwei Gaben pro Jahr aus. Mit einer Kalidüngung im Spätherbst erhöhen Sie die Frostresistenz.

Richtig mähen:
Zierrasen sollte auf eine Wuchshöhe von 2,5 cm, Spiel- und Freizeitrasen auf 3,5 bis 4 cm gehalten werden. Gemäht wird, wenn die optimale Höhe um ca. 1 bis max. 2 cm überschritten wird. Dies kann bis zu 2 Mal wöchentlich erforderlich sein, in der Regel alle 7- 14 Tage. Ist der Rasen einmal wesentlich höher, mähen Sie möglichst in zwei Stufen an 2- 3 aufeinander folgenden Tagen. Schon im März kann der erste Schnitt bei entsprechender Witterung nötig sein. Sind Blumenzwiebeln im Rasen, sollte aber erst gemäht werden, wenn das Laub der Zwiebelpflanzen gelb ist Im Sommer sollten Sie darauf achten, daß Sie Ihren Rasen nicht zu tief schneiden. In dieser heißen und trockenen Zeit kann die Grasnarbe sonst leicht ausbrennen . Im Hochsommer empfehlen wir daher, eine Stufe höher zu schneiden. Nur regelmäßig gemähter Rasen bleibt dicht wie ein Teppich. Im November erfolgt der letzte kurze Schnitt. Um Winterschäden vorzubeugen sollten Sie unbedingt Mähgut und Laub vom Rasen entfernen.

Der richtige Rasenmäher(gibts auch bei uns...):
Bis ca. 100 m2 Rasenfläche sind Sie – abhängig von Ihrer körperlichen Verfassung – mit einem mechanischen Spindelmäher gut gerüstet. Ist Ihr Rasen größer, empfehlen wir Ihnen dringend einen motorisierten Mähgehilfen, z.B. mit Radantrieb. Stets gut geschliffene Messer erleichtern die Arbeit und schonen Ihren Rasen.
Achten Sie beim Kauf auf: eine Schnittbreite von gut 40 cm, einfache Bedienbarkeit, einen Fangkorb von min. 40 l, leichte Verstellbarkeit der Schnitthöhe und
ausreichende Motorleistung (>3 PS), damit das Mähen auch im hochgewachsenen Rasen noch mühelos bleibt.

Richtig vertikutieren:
Gräser brauchen Licht und Luft zum Wachsen, sonst verkümmern sie. Deshalb sollten Rasenflächen stets hell und luftig liegen. Bewährt hat sich das alljährliche Vertikutieren (Entfilzen). Dabei rupfen die schneidenden Messer des Vertikutierrechens oder des Elektrovertikutierers mit den Wildkräutern den alten Rasenfilz und die verdichtete Narbe und Moos mit aus dem Boden. Der Rasen bekommt Luft. Wasser und Nährstoffe dringen besser in die Wurzelschichten ein und junge Gräser können sich wieder entfalten. So wird eine tiefere und kräftigere Wurzelbildung gefördert. Der beste Zeitpunkt für das Vertikutieren ist das Frühjahr (auch im Juni und September möglich), sobald der Boden abgetrocknet ist. Die Messer graben tiefe Rillen in die Rasenfläche. Schon bald entwickeln sich neue Gräser. Bereits nach 6 Wochen ist die Fläche wieder dicht. Vertikutiergeräte können in Baumärkten und vielen Fachgeschäften ausgeliehen werden.
Wichtig: Um alle Grashorste zu zerteilen, führen Sie den Vertikutierer kreuz und quer über Ihre Rasenfläche. Stellen Sie die Messer so ein, daß die Filzschicht bis auf den Grund durchgearbeitet, der Boden darunter aber nur 3 mm angeritzt wird.

Richtig ausbessern:
Rasen ist vielen natürlichen und umweltbedingten Einflüssen unterworfen. Im Laufe der Zeit können Vertiefungen im Boden auftreten. Kahlstellen, Rasenfilz und Verdichtung rufen einen ungesunden Eindruck hervor. Rasenkrankheiten, Unkräuter und Rasenschädlinge treten auf. Diese Stellen sollten bald ausgebessert werden. Vertiefungen beheben Sie, indem Sie die Rasennarbe vorsichtig aufheben und die Vertiefung mit sandiger Gartenerde auffüllen. Die abgehobenen "Soden" legen Sie dann wieder auf und treten sie vorsichtig an. Kahlstellen können Sie mit Rollrasen ausbessern, oder – was jedoch langwieriger ist – nachsäen. Die Saat sollte dann leicht mit Erde bedeckt sein und bis zum Aufgehen feucht gehalten werden. Rasenfilz und Verdichtung: Rasenfilz entsteht insbesondere durch liegengebliebene Schnittgutreste. Er ist für den Rasen schädlich, weil z. B. die Bodenatmung vermindert wird. Sie können ihn mit einem Vertikutiergerät entfernen und dann mit dem Rechen entfernen. Danach sollte, zumindest auf Sportplätzen, gesandet werden.

Rasenkrankheiten:
Die Auswirkungen von Krankheits- und Schädlingsbefall stören das einheitliche Erscheinungsbild und die Benutzbarkeit Ihres Rasens. Symptome sind Verfärbungen, verminderter Wuchs, Absterben einzelner Gräser oder Teilflächen der Narbe. Hier gilt: Vorbeugen statt heilen! Die Hauptverursacher biotischer Schäden an Rasengräsern sind Pilzkrankheiten, und tierische, meist unterirdisch wirkende Schädlinge. Bevor eine wirkungsvolle Bekämpfung stattfinden kann, muß stets der Erreger bzw. Verursacher der Schäden ausfindig gemacht werden. Weitere Informationen bieten wir Ihnen gerne per Email an.